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Sanierungskredit & Renovierungkredit

Jetzt sein Eigentum zu verschönern und zu modernisieren, macht sich bezahlt. Ein Renovierungskredit oder Sanierungskredit bietet durch das derzeit historisch niedrige Zinstief und zusätzliche Förderungsmöglichkeiten finanzielle Vorteile.

Wir unterstützen gerne von der ersten Idee bis zur Kreditvertagsunterzeichnung!

Sanierungskredit
Sanierungskredit

Immobilien sind durch ihren stabilen Wert im Vergleich zu andere Anlageformen optimale langfristige Geldanlagen. Um den Wert zu erhalten und darüber hinaus zu steigern, lohnt sich eine zeitgerechte Renovierung und Sanierung.

Gerade in Zeiten der aktuell niedrigen Zinsen macht sich hier ein Renovierungs- oder Sanierungskredit bezahlt.

Viele Möglichkeiten mit dem Renovierungskredit

Egal ob eine Rundum-Erneuerung von der Fassade bis zur Neugestaltung der Innenräume oder neue elektrische Leitungen – ein Sanierungskredit bietet viele Möglichkeiten. Dazu gehören auch Maßnahmen in puncto Energieeffizienz, z. B. Innen- und Außendämmung oder eine neue Heizanlage sowie Schritte zur Erhöhung der Sicherheit.

In einigen Bundesländern wird bspw. das Nachrüsten von Rauchmeldern gefördert. Ebenfalls anzudenken ist eine Aufwertung der Immobilie zu einem Smart Home. Heizung, Beschattung und Licht von überall aus zu steuern, bringt eine langfristige Wertsteigerung.

Den nötigen Überblick über mögliche und notwendige Maßnahmen verschafft man sich am besten mit einer Sanierungsberatung durch einen Experten.

Renovieren und Sanieren wird gefördert

Bund und Länder fördern derzeit eine große Anzahl an Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen. So kann man etwa eine Wohnbauförderung nicht nur für den Neubau einer Immobilie beantragen, sie kann auch für Renovierungen und Sanierungen in Anspruch genommen werden. Die Liste der geförderten Projekte reicht von der Eigenheimsanierung über die Förderung von Anlagen, die mit alternativen Energien betrieben werden, bis zu Mustersanierungen.

Auch Tarif- und Investitionsmaßnahmen im Rahmen des Ökostromgesetzes werden gefördert. Maßnahmen in Sachen Energieeffizienz zahlen sich generell aus, denn neben der Wertsteigerung der Immobilie spart man zukünftig einen erheblichen Teil an Energiekosten ein.

Die Höhe der Wohnbauförderung hängt vom Projekt ab, das finanziert werden soll und reicht von einem Zuschuss bis zur vollständigen Finanzierung unter günstigen Bedingungen.

Historisches Zinstief nutzen

Aktuell befinden wir uns nach wie vor einem Zinstief, dessen Ende niemand vorher sagen kann. Gewiss ist nur eines: noch weiter nach unten kann es kaum noch gehen (wir haben bereits Negativzinsen) und nach oben hin ist noch viel Spielraum.

Insofern ist nach wie vor ein guter Zeitpunkt, Sanierungen und Modernisierungen mit einem Sanierungskredit durchzuführen. Vor allem mit einer Fixzinsvereinbarung sichert man sich jetzt das historische Zinstief.

Sanierungskredit mit oder ohne Eigenmittel

Ein Sanierungskredit kann mit zwei Finanzierungsvarianten realisiert werden:

  • Hypothekarisch besichert: entweder als Aufstockung für den bestehenden Immobilienkredit oder zusätzlich als eigener Kredit. In zweiterem Fall kommen Kosten für die grundbücherliche Besicherung der Bank hinzu. Laufzeiten von bis zu 40 Jahren und mehr sind möglich. Eigenmittel können eingebracht werden oder die bestehende Immobilie ist bereits soweit abbezahlt, dass der Eigenmittelanteil in Form einer Beleihung möglich ist.
  • Unbesichert als Konsumkredit: hier kann man höchstens mittelfristig, also für maximal 10 Jahre finanzieren. Die Zinsen sind deutlich höher, dafür fällt die grundbücherliche Besicherung weg. Zudem benötigt man bei einem Konsumkredit keine Eigenmittel.
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Finanzexperte Wilhelm Schantl im Gespräch zum Thema Sanierungs- und Renovierungskredit

Immobilienfinanzierungen richten sich generell nach dem EURIBOR. Dieser liegt derzeit in einem historisch niedrigen Bereich. Daher ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt für einen Sanierungskredit.

Eine Bestandsaufnahme durchführen

Am besten geht man einmal im Geiste den Zustand des Hauses oder der Eigentumswohnung durch.

Fangen wir beim Dach an: Gibt es lockere Dachziegel? Oder blättert bereits die Fassade ab? Sind die Eingangstüren verzogen oder die Fenster undicht? Wie sieht es im Inneren des Hauses aus? Gibt es im Badezimmer bereits lockere Fliesen oder schadhafte Böden? Sollten einmal Malerarbeiten durchgeführt werden? Gehören die elektrischen Leitungen ersetzt?

Wie fällt die Bestandsaufnahme aus? Falls das Haus eine Renovierung notwendig hat, dann zahlt es sich jetzt aus, zuzuschlagen.

Sanierungskredit / Renovierungsdarlehen – mehr denn je

Heute gilt es mehr denn je:

Der Wert eines Hauses sollte in eigenem Interesse erhalten bleiben. Immer mehr Anleger investieren in Immobilien, weil ein Gebäude im Wert stabiler bleibt als andere Anlageformen.

Man kann den Wert einer Immobilie auch steigern, indem sie laufend modernisiert wird. Dazu gehört eine gute Innen- und Außendämmung, die Erneuerung der Heizungsanlage und das Erhöhen der Sicherheit.

TIPP: Hast du vor zu sanieren, dann informiere dich umfassend über Renovierungsmaßnahmen und erledige gleich mehrere Dinge auf einmal.

Das Haus energieeffizient machen

Bei größeren Renovierungsvorhabensollte man daran denken, das Haus energieeffizienter zu machen. So profitiert man gleich doppelt davon: Erstens steigert man den Wert der Immobilie beträchtlich, zweitens hat man die Möglichkeit, sich einen hohen Betrag an Energiekosten einzusparen.

Möglichst genau kalkulieren

Eine Sanierungsberatung sollte man in jedem Fall in Anspruch nehmen. Damit schafft man sich zunächst einen Überblick darüber, was in welcher Reihenfolge saniert werden sollte und welche Kosten für Material und Arbeitszeit auf einen zukommen.

Das Haus zum Smart Home machen

Wenn man schon beim Modernisieren ist, könnte man die Immobilie gleich zu einem Smart Home umgestalten. Damit steuert man die Heizung, die Sicherheitssysteme, Rauchmelder und Entertainmentgeräte je nach Ausstattung zentral oder dezentral. So ist es möglich, die Raumtemperatur von jedem Ort aus über das Smartphone zu steuern, Licht oder die Rollläden zu betätigen. Ein gutes Smart Home Konzept kann dazu beitragen, ein Haus optimal energieeffizient und sicher zu gestalten.

TIPP: Seit 2013 wird die Installation von Rauchmeldern in einigen Bundesländern bezuschusst.

Förderungen zur Finanzierung nutzen

Die Wohnbauförderung wurde sowohl für den Bau eines neuen Gebäudes als auch zu Sanierungszwecken für Bestandsbauten geschaffen. Die Förderung richtet sich nach dem Projekt selbst und wird in Form eines Zuschusses oder einer günstigen Finanzierung ausgeschüttet.

Weitere Förderungen, die man in Anspruch nehmen kann, sind:

  • Eigenheimsanierung
  • Förderung für Anlagen zur Nutzung von alternativer Energie
  • Wohnungssanierung
  • Winterfit
  • Holzheizungen
  • Mustersanierung
  • Sanierungsscheck für Private
  • Photovoltaik in der Land- und Forstwirtschaft
  • Photovoltaikanlagen für Private und Betriebe
  • Tarifförderung gemäß Ökostromgesetz
  • Investitionsförderung gemäß Ökostromgesetz
  • … und weitere

Gerne unterstützen wir dich mit unserer jahrelangen Erfahrung in allen Bundesländern, was die aktuellen Wohnbauförderungen betrifft.

Verschiedene Arten des Renovierungs- und Sanierungskredits

Eine teilweise oder umfassende Sanierung oder Renovierung kann auf mehreren Wegen finanziert werden. Eine Möglichkeit bietet der klassische Wohnkredit. Daneben steht auch ein Bauspardarlehen zur Wahl.

Mit dem passenden Finanzierungsmix kann man zudem die Vorteile verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten kombinieren. Wir empfehlen, möglichst viele Angebote einzuholen und zu vergleichen.

Zur Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen kommen folgende grundlegende Varianten in Frage:

  1. Bauspardarlehen
  2. Hypothekarkredit
  3. Konsumkredit

Das Bauspardarlehen hat den Vorteil, dass eine Zinsobergrenze von 6% auf 20 Jahre inkludiert ist. Das scheint bei der aktuellen Zinslage zwar unrealistisch, hat sich in der Vergangenheit aber schon für viele Kunden rentiert.

Beim Hypothekarkredit (also ein „normaler“ Bankenkredit, der grundbücherlich besichert wird), kann man zwischen variabler und fixer Verzinsung wählen. Die fixe Verzinsung ist etwas teurer, aktuell aber dennoch sehr gut leistbar. Der Vorteil des fixen Zinssatzes ist die Planbarkeit und Ratensicherheit. Jede Mischung aus variabler und fixer Verzinsung ist möglich. Beispielsweise eine beginnende Fixzinsphase von mehreren Jahren die in eine variable Verzinsung übergeht, oder eine Mischung aus 50/50 der Finanzierungssumme.

Konsumkredite sind nur dann sinnvoll, wenn es sich um sehr kleine Beträge handelt, die schnell zurückgezahlt werden können. Hier hat man meist deutlich höhere Zinsen als es bei Hypothekarkrediten der Fall ist. Vorteil ist hier aber, der Wegfall der Grundbuchseintragungsgebühren.

Beratung bei Renovierungs- und Sanierungskredit

Wer jetzt sein Eigentum sanieren oder renovieren möchte, hat einen guten Zeitpunkt gewählt. Es lohnt sich, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren und möglichst viele Angebote von Kreditgebern einzuholen und zu vergleichen. Aus den ca. 80 Anbietern das beste Angebot zu finden, kann allerdings zeitintensiv sein und erfordert zudem einen umfassenden Überblick in der Thematik.

Als Finanzierungsspezialist/innen unterstützen wir gerne und finden den Renovierungs- oder Sanierungskredit mit den optimalen Rahmenbedingungen. Profitiere von unserem Fach-Know-how und nimm schick uns deine Anfrage!

Über den Autor: Detlef Krotz
Seit über 8 Jahren ist Detlef Krotz bereits in der heimischen Finanzbranche als Finanzierungsspezialist tätig. Er berät täglich Kunden und Partner, die sich mit der Finanzierung einer Immobilie beschäftigen.